Offener Brief eines Läufers anlässlich unseres Benefizlaufes am 03.10.2018

Spenden, Geburtstag, Kinder, Hospiz, Helfen
Spende zum 60sten Geburtstag von Johannes Krause
11. Oktober 2018
„Selbstfürsorge ist enorm wichtig für Eltern kranker Kinder“
15. Oktober 2018
Alles zeigen

Liebe Frau Werneburg,

bis ich meinen ersten Benefizlauf bestreiten würde, sollten 13 Jahre Lauf- und Wettkampferfahrung ins Land gehen. Schon über ihre Einladung habe ich mich sehr gefreut, wenngleich der Lauf knapp zwei Wochen nach dem Berlin-Marathon angesetzt war. Für 10 bis 12 Kilometer sollte die Kondition aber noch reichen.

Zu dem Lauf aufgerufen hatte das Ambulante Kinder- und Jugendhospiz Halle, die Einrichtung, an die ich seit knapp einem Jahr die Spendengelder meines Running-Charity-Projects überweise. Im Rahmen so genannter „Kinder-Lebensläufe“ die deutschlandweit vom Bundesverband der Kinderhospize organisiert werden, soll auf die Situation von betroffenen Kindern und deren Familien aufmerksam gemacht werden.

Ich würde also mit meiner Teilnahme gleich mehrere ‚Fliegen mit einer Klappe schlagen‘: Die Verantwortlichen des Hospizes kennen lernen, mit der Leiterin ins Gespräch kommen und ihr symbolisch einen Scheck überreichen können und noch ein paar Kilometer für den guten Zweck erlaufen.

Das Ziel bestand darin, so viele wie möglich, der als Laufstrecke festgelegten 500m-Runden zu absolvieren und diese von einem oder mehreren Sponsoren vergüten zu lassen.

Ich hatte mit meinem Chef eine Absprache, dass er sich mit 2,- € je Runde beteiligen würde. Ich selbst würde einen Euro dazu geben und so sollten in etwa 70,- € für das Hospiz herausspringen.

Am Peißnitzhaus, wo sich Start und Ziel, die Anmeldung und die Streckenverpflegung befand, gab es zudem ein buntes Rahmenprogramm mit Hüpfburg, Feuerwehr, Quad-Fahrten, Kinderschminken und vielem mehr. Super organisiert und in der Hauptsache von Ehrenamtlichen betreut.

Hut ab und vielen Dank nochmals!!!

Überhaupt wurde gerade für uns Läufer an alles gedacht. Es gab Garderoben, Toiletten, Startnummern, besagte Verpflegung und viele nette Helfer. Auch andere Teilnehmer, mit denen ich mich unterhielt empfanden es so und würden unbedingt wiederkommen.

Die Atmosphäre war familiär, alle Läufer hoch motiviert (angespornt vom gleichen Gedanken: „laufend zu helfen“) und jeder mit der Möglichkeit, wenigstens während einer Runde die „Angel“-Fackel zu tragen. Die von Kinderhospiz zu Kinderhospiz weitergegeben wird -für mich war das eine ganz besondere Runde, wie auch der ganze Lauf ein besonderer war. Ich hätte nie gedacht, dass es mich dermaßen bewegt, doch kann ich ohne Übertreibung sagen, dass dieses Event eins meiner bedeutendsten war. Stolz, am Ende 31 Runden geschafft zu haben und dank meiner Frau, die sich auch noch zum Sponsoring überreden ließ, konnte ich insgesamt 124,-€ erlaufen. Die Fahrt nach Halle hatte sich mehr als gelohnt. 🙂

Es grüßt Sie ganz herzlich

Ihr Ingo Hofmann

 

 

 

 

 

Es können keine Kommentare abgegeben werden.